Pimp your Deodose: dm macht aus leeren Deodosen Kinderfahrräder!

Gerade erreichte mich die Nachricht, dass unsere leeren Deodosen mehr können als Müll zu produzieren! In Zusammenarbeit mit Unilever hat dm die Initiative „R’cycle!“ ins Leben gerufen. „R’cycle!“ stellt aus dem Aluminium Eurer Deodosen Kinderfahrräder her, die an lokale Organisationen gespendet werden. Cool, oder?

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Zwar möchte ich hier auf Keep Calm and Think Green keine Werbung für den Konzern Unilever machen, der von mir wegen seiner Tierversuchspolitik gemieden wird. Doch die Initiative finde ich großartig und sie betrifft nicht nur Unilever Produkte, sondern auch die der dm-Eigenmarke balea, die bei kometik-vegan.de auf der tierversuchsfreien Liste steht.

Werft Eure leeren Deodosen einfach in eine Recyclingbox in Eurem dm.

Warum gerade Aluminium?

Aluminium ist ein wertvoller Rohstoff, der viele positive Eigenschaften aufweist. Es verfügt über ein leichtes Gewicht, gute Formbarkeit und ist lichtundurchlässig, weshalb es gerne als Verpackungsmaterial eingesetzt wird. Eine weitere unschlagbare Eigenschaft ist, dass es sich beliebig oft recyceln lässt und der Energiebedarf für den Recyclingprozess bei nur fünf Prozent im Vergleich zur Ersterzeugung liegt.

Aluminium oder Weißblech?

Aufgrund ihrer ähnlichen Eigenschaften werden Aluminium oder Weißblech als Verpackungsmaterial verwendet. Doch wie erkennt man den Unterschied? Auf den Verpackungen sind sie teilweise durch folgende Symbole gekennzeichnet:

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Dies ist jedoch gesetzlich nicht vorgeschrieben, sodass ein Erkennen nicht immer einfach ist. Sind Sie sich unsicher, um welches Verpackungsmaterial es sich bei Ihrer Deodose handelt, machen Sie den „Magnet-Test“: Bei Weißblech bleibt der Magnet an der Dose haften, bei Aluminium nicht.
Ich bin begeistert von der Aktion und werde die leeren balea Dosen von meinem Freund ab jetzt immer zu dm bringen. Für mich selbst und wahrscheinlich auch für manche von Euch ist die Aktion nichtig. Ich verwende schon seit einiger Zeit Deocremes und keine Sprays. Aber allein die Tatsache, dass immer mehr im Bereich Recycling aktiv getan wird und an die breite Öffentlichkeit tritt, freut mich sehr. Also: Wenn wer wen kennt, der wen kennt, dessen Cousin Deodosen verwendet, ab zu dm damit! 🙂
Was haltet Ihr von der Aktion? Kommt sie für Euch überhaupt in Frage?
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5 Gedanken zu “Pimp your Deodose: dm macht aus leeren Deodosen Kinderfahrräder!

  1. Die dm Filialen in meiner Heimatstadt gehörten zu den Test-Filialen für die Aktion. Daher kenne ich die Aktion nun schon seit einem Jahr und bin davon auch sehr begeistert.

    Habe in der Zeit auch schon einige Dosen zu dm getragen, obwohl ich selbst mittlerweile auch Deocreme verwende. Die nehmen aber auch dankbar andere Aluminium-Verpackungen an, es müssen nicht unbedingt Deodosen sein. Ich habe z.B. auch leere Duschschaum und Rasierschaumdosen hingebracht. Von welcher Marke die Dose ist, ist auch vollkommen wurscht, muss also nicht zwingend Unilever oder dm-Eigenmarke sein 🙂

    Ich werde jedenfalls auch weiterhin meine leeren Dosen zu dm tragen und freue mich, dass die Aktion in den 4 Beta-Regionen so gut angenommen wurde, dass sie nun auf ganz Deutschland ausgeweitet wurde.

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    • Liebe Bianka,
      das ist ja total cool! Mir war die Aktion neu und ich wusste nicht, dass es Test-Filialen gab. Prima, dass es bei Dir in der Gegend so gut ankam!
      Und vielen Dank für den Tipp! Ich werde auch versuchen, meine sonstigen Aluminium-Verpackungen von Kosmetika bei dm abzugeben – bzw. meine Familie und Freunde dazu zu animieren. Ich habe mal gerade im Bad geschaut und festgestellt, dass ich selbst kein Produkt in Aluminiumdosen habe.
      Die Aktion ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und ich bin wie Du total begeistert davon 🙂
      Liebe Grüße!

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  2. Ich muss ja immer etwas schmunzeln, dass alle Welt Angst vor Aluminiumchlorid hat, hier Aluminium aber als etwas Tolles beschrieben wird (und die meisten Deos- und auch -cremes ausgerechnet in dieses gepackt werden – auch wenn mir der Unterschied zwischen Alu und dessen Salz durchaus klar ist). Unilever ist da dann besonders ironisch, da sie sich ja sehr für Umweltschutz einsetzen – leider eben auf sehr fragwürdige Weise (der Palmöl-Skandal z.B.) und mit der von Dir genannten Tierversuchsproblematik.

    Einwerfen werde ich meine Dosen aber wohl dennoch 😉 , weil ich Recycling einfach super finde!

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